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Der Unterschied zwischen Buddhismus und Christentum, Teil 9 von 15: Fragen und Antworten

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In dieser Folge erläutert die Höchste Meisterin Ching Hai die Kraft des Gebets und der menschlichen Aufrichtigkeit und wie eine tiefe Sehnsucht nach der Wahrheit und nach Hilfe for help from above can influence where Masters appear.

(Der Herr dort drüben hat gerade gefragt, wie ein Laie einen Meister auswählt.) (Meine Frage ist etwas etwas verwirrender; wahrscheinlich ist es genau umgekehrt.) Ja. (Wie wählt ein Meister – nicht die Schüler, sondern das Land? Da Sie über das Amitabha-Land gesprochen haben, das Land, in dem gelehrt werden soll. Meine Frage lautet also: Da Sie viele Sprachen sprechen und überall in der Welt waren, was hat Sie dazu bewegt, das Land Taiwan als Ihren ersten Lehrsitz zu wählen? Und mir bleibt die Frage im Kopf, die Sie gerade angesprochen haben. Es gibt heutzutage viele Meister, die tätig sind. Und ich muss Ihnen ehrlich sagen, als Laie und auch als jemand, der gerne nachdenkt: Angenommen, ich finde heraus, wo sich all diese Meister heute befinden, und untersuche die Länder, in denen sie sich aufhalten – könnte ich dann vielleicht einige Hinweise finden? Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen diesen Ländern, und gibt es eine Logik dahinter, warum diese Meister gerade diese Länder ausgewählt haben? Danke.) Ja, ja. Sehen Sie, es hängt von der Aufrichtigkeit der Menschen in diesem Land ab. Die Taiwanesen (Formosaner) sind sehr aufrichtig, sehr rein im Herzen. Sie beten aufrichtig zu Gott, zu Buddha, dass er sie erlöse. Natürlich gibt es einige, die um materiellen Komfort und weltlichen Besitz usw. bitten, um die Erfüllung ihrer weltlichen Wünsche. Aber die Taiwanesen (Formosaner) sind im Herzen sehr rein. Sie sind nicht durch den verheerenden Einfluss der Zivilisation verdorben oder ruiniert worden. Sie sind also sehr rein, und sie bitten mich, zu kommen und ihnen zu helfen. Sie haben in ihren Herzen dafür gebeten, noch bevor ich kam. Deshalb hatten mich schon viele Menschen in ihren Meditationen erscheinen sehen, noch bevor ich nach Taiwan (Formosa) ging. Sie hatten nicht nach meiner Methode meditiert. Sie meditieren einfach so, sitzen einfach still da, und dann sahen sie mich bereits kommen. Deshalb haben sie mich erkannt, als ich kam. Das bedeutet, dass ich viel Affinität mit den Taiwanesen (Formosanern) habe. So einfach ist das, vielleicht aus früheren Leben. Aber eigentlich wählt der Buddha nichts aus. Nun, es ist nur eine Art, euch etwas zu erklären, damit ihr es versteht. Der Buddha kommt entsprechend dem Wunsch der Menschen. Ja?

Und wie lautet die andere Frage? Was haben Sie gefragt? Noch mehr? Reicht das? (Ja, ich dachte daran, die Länder zu vergleichen, die die Meister wählen. Zum Beispiel könnte ich mir vorstellen, dass diese Länder wahrscheinlich mehr Leid haben, oder dass es ihnen angeblich hilft, ins Amitabha-Land zu gelangen.) Verstehe. (Aber das bedeutet, dass Sie ...) Deshalb ist der Meister auf die Erde gekommen, stimmt‘s? Meinen Sie das? Oh, warum nicht? Es ist, weil die Menschen beten. Die Menschen sagen zu Gott: „Oh, bitte, schick jemanden, der uns nach Hause bringt.“ Oder sie beten zum (Herrn) Jesus Christus: „Bitte, kannst du uns helfen?“ Oder sie beten zu Buddha: „Bitte, kannst du uns nicht aus dem Elend befreien?“ Also werden die Buddhas oder der sogenannte Gott oder das Christus-Bewusstsein „etwas“ senden. Und es manifestiert sich in einem Körper mit Nase, Augen und Ohren – mit allem –, um direkt mit den Menschen zu sprechen, die von Herzen aufrichtig beten, und holt sie dann, einen nach dem anderen, Gruppe für Gruppe, Nation für Nation. Sie wählen diejenigen aus, die zu diesem Buddha oder zu Gott, zur göttlichen Kraft, beten. Manchmal sendet Gott viele; manchmal sendet Buddha viele. Manchmal senden sie nur wenige. Wenn ich viele Meister sage meine ich natürlich nicht so viele. Nicht so viele. Was ich meine, ist, dass es mehr als ein oder zwei sind, oder höchstens fünf oder sechs. Es können nicht so viele sein. Man geht nicht einfach raus und kann zu jeder Zeit irgendeinen Meister treffen. Nein, nein, nein. Höchstens fünf oder sechs. Bitte kommt.

(Bislang haben all diese Bemühungen von Gott oder den Göttinnen oder ihren Boten, den „Propheten“, zusammen mit der Geschichte dazu geführt, dass wir immer wieder versucht haben, dieses Universum – vor allem unsere Welt – zu einem schönen Ort zu machen, an dem sie alles Leiden, körperlich und geistig, beenden und genau hier einen guten Ort schaffen, nicht wahr? Hier, natürlich einschließlich des Himmels. Das umfassende Paradies, sei es das Reich Gottes oder der Ort des Nirvana – wir haben es versucht. Nun, wir wissen jetzt, dass das alles nicht erreicht wurde. Nach all den brillanten, allmächtigen Bemühungen von Gott selbst oder der Göttin selbst und all ihren Boten, all ihren brillanten Führern auf diesem Planeten, all diesen wunderbaren Organisationen, Nationen und Gruppen, die kamen und gingen, ist unsere Welt bis heute leider immer noch unvollständig. Und vielleicht stehenwir nun vor dem Ende der Geschichte, wir wissen es nicht – einer Katastrophe. Denn die meisten Propheten versuchten uns eine Botschaft zu übermitteln, manchmal keine allzu erfreuliche, manchmal eher eine Warnung: Wenn wir nicht lernen, uns richtig zu verhalten, werden wir mit dem konfrontiert, was wir geschaffen haben – mit den falschen Dingen –, und die Endzeit der Geschichte der Menschheit herbeiführen.

Ich bin eigentlich ein Spezialist für internationale Beziehungen. Deshalb möchte ich Sie in meinem eigenen Fachgebiet befragen.) (Ich habe zwei Anliegen. Das eine ist: Nun, es gab erfolgreiche Errungenschaften und Beiträge in gewissem Umfang, in manchen Gemeinschaften, in manchen Ländern, wie Buddha es in Indien tat, und jetzt in unserem Taiwan oder in südasiatischen Ländern,all den schönen Orten, sogar das Christentum hier und da. Es wurden viele Kirchen gebaut.

Meine Frage lautet nun also… Der Unterschied liegt im ganzen und im partikularen Ansatz. Was mich jetzt beschäftigt, ist der umfassende Wandel. Nicht nur von Gemeinschaft zu Gemeinschaft, von Religion zu Religion, wie Sie uns zu lehren versuchen. Die Unterschiede zwischen den Religionen sind nicht allzu groß, die Unterschiede zwischen den Gruppen sind nicht allzu groß. Mein Anliegen ist nun der universelle, globale, ganzheitliche Ansatz, das heißt gemeinsam mit der Mehrheit der Menschheit, wie wir – oder Sie – diese menschliche Gruppe, diese globale Gruppe, dazu führen können, diese gemeinsamen glücklichen Welten zu schaffen. Es spielt keine Rolle, ob wir Christen oder Buddhisten sind; das ist uns egal. Was ich jetzt weiß, ist, dass Erleuchtung darin besteht, diese allumfassende und beständige Welt zu erlangen, indem ich meine kurze Zeit, mein kleines Selbst, mein kleines Land oder meine kleine Gemeinschaft opfere. Das ist also mein Anliegen: Wie und wann wir das erreichen werden – eine Welt der Wahrheit oder der Erleuchtung. Zweitens geht es bei meiner Frage um die Zukunft im Sinne der Zukunftsforschung. Alle Meister versuchen, uns zu sagen, was in der Zukunft geschehen wird, einschl. des Konfuzianismus oder Neokonfuzianismus, des Taoismus, von Yin und Yang, wie das I Ging – sie alle sagen, was geschehen wird.

Es ist mir egal, was mit mir oder einer Gruppe oder Nation geschehen wird, mir ist wichtig, was mit den Menschen, der Erde, geschehen wird und ob wir eine Katastrophe erleben werden, wie Nostradamus und viele andere vorhergesagt haben. So wie in San Jose, das jetzt mit einem großen Erdbeben zu kämpfen hat. Man sagt, dass wir eines Tages noch Schlimmeres erleben werden.

Könnten Sie uns bitte sagen, wie wir diese umfassende, ganzheitliche und inklusive glückliche Welt erreichen können, und wann? Wenn nicht, wann werden wir alle sterben? Könnten Sie uns das bitte sagen? Danke.) Ja, ich kann es Ihnen sagen.

Ihre erste Frage ist, wie man die gesamte Menschheit zum Glück führen kann, ist das richtig? Wie man sie glücklich macht – die gesamte Menschheit? (Wie globale Errungenschaften erzielt werden, nicht von Mensch zu Mensch.) Ja, natürlich, aber ich kann ihnen nicht sagen, was sie tun sollen. Ich kann nicht allen Menschen, allen Politikern, allen Präsidenten aller Nationen sagen, was sie tun sollen. Sie werden nicht zuhören. Die Frage ist also nicht „Wie?“, sondern „Wie sage ich es ihnen?“ Das ist schwierig. (Kein Meister hat das je geschafft.) Ja. Stimmt. Wir können nur zu einer Gruppe sprechen, zu jenen Menschen, die aufrichtig nach der Wahrheit suchen, so so wie Sie oder die Leute hier. ihnen kann ich es sagen.

(Und die kleine Frage jetzt: Werden wir eine Katastrophe erleben, oder wird die Menschheit in Zukunft glücklich mit dem Paradies oder mit der Hölle gesegnet sein?) Nun, ich werde… (Wann? Wie?) Nun, morgen, wenn Sie wollen … Morgen bei der Einweihung werde ich Ihnen zeigen, wo das Paradies ist und wie man dorthin gelangt. Und den anderen Menschen, die nicht zu mir kommen, kann ich nicht helfen. Wir können sie nicht zwingen, ins Paradies zu gehen, wohlgemerkt. Das müssen wir wissen. Sonst hätte (Herr) Jesus Christus sie schon alle in das Reich Gottes gezwungen. Buddha hätte sie alle in das Land Buddhas gezwungen. Wir können nur mit Vernunft und Logik überzeugen. Und wenn die Menschen glauben, dann werden sie kommen.

Photo Caption: „Wenn man nur die göttliche Schönheit im Inneren wahrnehmen kann, ist sie bis ins kleinste Detail majestätisch elegant!“

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